Sankt-Martinus-Stiftung fördert wieder soziale Projekte

Die Anträge können ab sofort gestellt werden. Einsendeschluss ist der 31. August. Nur eine Woche später entscheidet das Stiftungskuratorium über die Mittelvergabe für das Jahr 2022.

Kreis Kleve Wer im Kreis Kleve ein soziales Projekt plant und dazu eine finanzielle Förderung benötigt, der kann sich ab sofort wieder an die Sankt-Martinus-Stiftung wenden. „Bis zum 31. August nehmen wir Förderanträge entgegen“, sagt Stiftungsvorstand Rainer Borsch und ruft Einzelpersonen wie kirchliche Gruppen, gemeinnützige Vereine, Wohlfahrtsverbände und Selbsthilfegruppen im Kreis Kleve dazu auf, einen Antrag zu stellen. Einzige Vorrausetzung: Mit dem Projekt soll das soziale Miteinander gestärkt werden.

„Teilen stiftet Menschlichkeit“ so lautet auch der Leitsatz der Stiftung, die 2007 vom Caritasverband Geldern-Kevelaer gegründet wurde. Mit der partnerschaftlichen Einbindung des Caritasverbandes Kleve im November 2020 hat sich das Wirkungsgebiet der Stiftung auf den gesamten Kreis Kleve ausgeweitet. Seitdem können sich nicht nur Projektinitiatoren aus dem Südkreis, sondern auch aus Kleve, Emmerich am Rhein, Rees, Goch, Kalkar, Uedem, Bedburg-Hau und Kranenburg um eine finanzielle Förderung bewerben. 2021 profitierten insgesamt zwölf Projekte mit einer Gesamtsumme von 4750 Euro davon.

„Gerade in dieser Zeit, in der auch die Menschen in unserer Region durch die vielen Krisen stark belastet sind, braucht es für sie gute Angebote. Wir freuen uns deshalb auf viele kreative Projektanträge“, sagt Stiftungsvorstand Stephan von Salm-Hoogstraeten. Die Stiftungsmittel seien dafür da, soziales Miteinander zu fördern, Benachteiligungen entgegenzuwirken und Not zu lindern. Ebenso soll Selbsthilfe begleitet sowie Kinder, Jugendliche und Familien unterstützt werden.

Das Antragsformular kann ganz einfach unter www.sankt-martinus-stiftung.de heruntergeladen, ausgefüllt und wieder an den Stiftungsvorstand gesendet werden – entweder per Post an Sankt-Martinus-Stiftung, Südwall 1-5, 47608 Geldern oder per E-Mail stiftungsvorstand@sankt-martinus-stiftung.de. Einsendeschluss ist in diesem Jahr der 31. August. Nur eine Woche später, am 6. September 2022, entscheidet das Stiftungskuratorium über die Mittelvergabe. Danach werden die Projektträger über die Auswahl der bewilligten Projekte informiert und können direkt loslegen.

Info – Hier kann man für die Sankt-Martinus-Stiftung spenden

Die Sankt-Martinus-Stiftung hat zwei Spendenkonten:

• Sparkasse Krefeld: IBAN DE65 3205 0000 0000 9310 48 – BIC SPKRDE33
• Volksbank an der Niers: IBAN DE17 3206 1384 0115 2280 13 – BIC GENODED1GD

Man kann die Sankt-Martinus-Stiftung aber auch kostenlos über AmazonSmile unterstützen.

Wer Fragen zur Stiftung hat, kann sich gerne bei Gerrit Hermans, Telefon 02831 9395-96 oder E-Mail: hermans@caritas-geldern.de melden.

Weitere Infos auch unter www.sankt-martinus-stiftung.de.

Ein Garten für alle

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein Hochbeet und drei Balkonkästen haben Klient:innen aus dem Ambulant Betreuten Wohnen für psychisch oder suchtkranke Menschen des Caritasverbandes Kleve bepflanzt. Vor und an der Veranda des Kontaktcafés in Kleve sind sie nun für jedermann frei zugänglich.

„Ein Garten für alle“ – so war auch das Projekt überschrieben, mit dem sich Barbara Kortland, Leiterin der Caritas-Beratungsstellen für Suchtfragen, im vergangenen Jahr bei der Sankt-Martinus-Stiftung beworben hatte. Mit Erfolg: Die Maßnahme gehörte zu den zwölf Projekten, die die Stiftung förderte. 250 Euro gab es für die Materialien.

„Wir haben ein Hochbeet, Zubehör, Gartengeräte und verschiedene Pflanzen gekauft“, berichtet Anne van Bergen. Die Mitarbeiterin aus dem Ambulant Betreuten Wohnen hat die Maßnahme auch begleitet. „Einige meiner Klient:innen haben einen grünen Daumen. Für sie war es schön zu sehen, wie man mit den Händen etwas schaffen kann.“ Körperliche Arbeit, das weiß Anne van Bergen, sei gut für die Psyche.

Und so wurden an einem Nachmittag vier Stunden lang die Kästen bepflanzt, bewässert und aufgestellt. „Wir haben Tomaten, Zucchini, Lavendel und Bärlauch gepflanzt. Einige haben zudem einen Tontopf mit Tomaten nach Hause genommen. Den gilt es nun zu pflegen“, sagt Anne van Bergen. Auch das sei ein Ansporn. „Unsere Klient:innen kommen oft zu uns, weil sie sich nicht selbst versorgen können. Jetzt müssen sie sich um eine Pflanze kümmern. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

hr habt auch ein Projekt, dass das soziale Miteinander im Kreis Kleve fördert? Dann beantragt Fördermittel. Einmal im Jahr entscheidet das Kuratorium über die Mittelvergabe.

Adventskranzbinden im Kontaktcafé

Schöne Abwechslung im Kontaktcafé der Caritas Kleve: Besucher:innen sowie Klient:innen des Ambulant Betreuten Wohnens für psychisch- oder suchtkranke Menschen trafen sich zum Adventskranzbinden. Bei Kaffee und Gebäck und natürlich unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen verbrachten sie dort schöne Stunden.

„Es ist ein offenes Angebot für Menschen, die nicht viel haben und die pandemiebedingt seit anderthalb Jahren auf viele Veranstaltungen und Kontakte verzichten müssen“, sagt Barbara Kortland, Leiterin der Caritas-Beratungsstellen für Suchtfragen, und ergänzt: „Für diese Menschen haben wir das Projekt ,Advent und Weihnachten im Fachbereich Soziale Hilfen‘ initiiert.“ Eine davon heißt Jana: „Eine tolle Möglichkeit, für kreative Sachen bin ich immer zu haben.“

Genauer gesagt wurde Tannengrün gekauft sowie Wickeldraht, Strohrohlinge, Kerzen, Schleifenband und Dekoration bestellt. Aus den vorhandenen Materialien konnten die Teilnehmer:innen individuelle Adventskränze binden. Jana, die Klientin des Ambulant Betreutes Wohnens ist, hat sich für die klassische Variante entschieden. Vier Kerzen rundherum verteilt und dazwischen weihnachtliche Dekoration. Dazu gab es Kaffee, Wasser und Weihnachtsplätzchen. „Ein wirklich gemütlicher und besinnlicher Nachmittag. Es duftet im ganzen Haus nach Tannengrün“, sagt auch Christina Schmidt, die den Fachdienst Ambulant Betreutes Wohnen leitet. Den Teilnehmer:innen mit Rat und Tat zur Seite standen die beiden Sozialpädagoginnen Karola Simons und Anne van Bergen sowie FSJlerin Jule Meier und Praktikant Luca Jansma.

Finanziert wurde der Nachmittag mit Mitteln der Sankt-Martinus-Stiftung. 600 Euro hatte der Fachbereich Soziale Hilfen für das Projekt ,Advent und Weihnachten‘ erhalten. Das Adventskranzbinden war der erste Aufschlag. Es folgen eine Weihnachtswoche im Kontaktcafé sowie die Adventsfensteraktion in der Suchtberatung in Emmerich am Rhein und ein „to-go-Angebot“ der Beratungsstelle in Goch.

Stiftertreffen wird ins Frühjahr verschoben

Das für Donnerstagabend, 2. Dezember, geplante Stiftertreffen mit Weihbischof Rolf Lohmann im Klever Kolpinghaus wird verschoben. Das gibt Rainer Borsch, Vorstand der Sankt-Martinus-Stiftung, bekannt.

Die zunehmenden Infektionszahlen haben ihn und seine Vorstandskollegen vom Caritasverband Geldern-Kevelaer, Karl Döring und Stephan von Salm-Hoogstraeten, zu dieser kurzfristigen Absage bewogen. „Wir sagen nur sehr ungern ab. Aber mit der richtigen politischen Vorgabe zur Kontaktreduzierung ist ein solches Treffen nicht vereinbar“, sagt Rainer Borsch.

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. „Wir wollen das Stiftertreffen, das mit dem Eintritt des Caritasverbandes Kleve als gleichberechtigter Partner zum ersten Mal im nördlichen Kreis Kleve stattfindet, ins Frühjahr 2022 verlegen.“ Der genaue Termin steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Sankt-Martinus-Stiftung mit Sitz in Geldern wurde 2007 vom Caritasverband Geldern-Kevelaer gegründet. Seit November 2020 ist der Caritasverband Kleve gleichberechtigter Partner. Der Leitsatz „Teilen stiftet Menschlichkeit“ bringt die Grundidee auf den Punkt: Menschlichkeit fördern, indem wir teilen. Konkret unterstützt die Sankt-Martinus-Stiftung soziale Projekte im Kreis Kleve, die das Miteinander fördern.

Dazu können Initiativen von Einzelpersonen, kirchlichen Gruppen, gemeinnützigen Vereinen, Wohlfahrtsverbänden oder Selbsthilfegruppen Anträge bei der Sankt-Martinus-Stiftung stellen. Daraufhin entscheidet einmal im Jahr das Kuratorium über die Mittelvergabe. 2021 wurden zwölf Projekte mit einer Gesamtsumme von 4750 Euro positiv beschieden.

Auf dem jährlichen Stiftertreffen der Sankt-Martinus-Stiftung haben nicht nur Projektträger die Möglichkeit sich und ihr Projekt noch einmal vorzustellen, sie können gleichzeitig auch mit den Vertretern der Stiftung sowie mit den Stiftern ins Gespräch kommen. Dazu gibt es einen Impuls. Schirmherr des aktuellen Stiftertreffens ist Weihbischof Rolf Lohmann.

Info – Hier kann man für die Sankt-Martinus-Stiftung spenden

Die Sankt-Martinus-Stiftung hat zwei Spendenkonten:

  • Sparkasse Krefeld: IBAN DE65 3205 0000 0000 9310 48 – BIC SPKRDE33
  • Volksbank an der Niers: IBAN DE17 3206 1384 0115 2280 13 – BIC GENODED1GD

Man kann die Sankt-Martinus-Stiftung aber auch kostenlos über AmazonSmile unterstützen.

Wer Fragen zur Stiftung hat, kann sich gerne bei Gerrit Hermans, Telefon 02831 9395-96 oder E-Mail: hermans@caritas-geldern.de melden. Weitere Infos auch unter www.sankt-martinus-stiftung.de. Die Sankt-Martinus-Stiftung ist ebenfalls in den sozialen Medien (Facebook und Instagram) vertreten.

So viele Anträge wie noch nie: Sankt-Martinus-Stiftung fördert zwölf soziale Projekte im Kreis Kleve

Insgesamt 19 Anträge – und damit so viele wie noch nie zuvor – sind in diesem Jahr bei der Sankt-Martinus-Stiftung eingegangen. Zwölf Projekte mit einer Gesamtsumme von 4750 Euro wurden jetzt vom Kuratorium der Stiftung positiv beschieden – unter anderem Förderanträge von Herzenswunsch Niederrhein, der Bunte Kreis Kleverland oder den Malteser Werken Rees.

Dass es mehr sein würden, war allen klar. Dass es so viele sein werden, jedoch nicht: Die Sankt-Martinus-Stiftung hat in diesem Jahr insgesamt 19 Förderanträge erhalten. Zwölf davon hat das Kuratorium in seiner jüngsten Sitzung positiv beschieden. „Sie werden nun mit einer Gesamtsumme von 4750 Euro unterstützt“, sagt Rainer Borsch, Vorstand der Sankt-Martinus-Stiftung. Er ergänzt: „Die entsprechenden Bescheide sind bereits raus.“

Einen hat Rita Menke erhalten. Sie hatte für den Verein Herzenswunsch Niederrhein, der ehrenamtlich Kinder und Jugendliche betreut, die ein Elternteil oder ein Geschwisterkind verloren haben, 1000 Euro für Freizeitangebote beantragt. 500 Euro für Trommelworkshops, Back- und Bastelangebote, Gruppentreffen und Ferienfreizeiten erhält sie nun von der Sankt-Martinus-Stiftung. „Bei der Fördermittelvergabe stand die Begegnung und das soziale Miteinander im Vordergrund“, erklärt Rainer Borsch die Auswahlkriterien.

Die Vielzahl der Anträge erklärt sich durch den Einstieg der Caritas Kleve als gleichberechtigter Partner der Sankt-Martinus-Stiftung, die 2007 vom Caritasverband Geldern-Kevelaer gegründet wurde. Mit dem Einstieg wurde auch das Fördergebiet erweitert – vom Südkreis auf den kompletten Kreis Kleve. Das hatte in diesem Jahr elf Anträge aus dem Nord- und acht Anträge aus dem Südkreis zur Folge. Neben Herzenswunsch Niederrhein e.V. werden 2021 folgende Vereine und Institutionen finanziell unterstützt: Bunter Kreis Kleverland – 500 Euro für die Unterstützung von Familien mit chronisch kranken, neu- oder frühgeborenen bzw. schwerstkranken und behinderten Kindern, Senioren aktiv Kevelaer – 250 Euro für Spiel- und Begegnungsangebote, Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – 300 Euro für ein Vater-Kind-Projekt, Ambulant Betreutes Wohnen der Diakonie im Kreis Kleve – 400 Euro für die Erstellung eines Jahreskalenders, Quartiersmanagement Gromansfeld – 500 Euro für die Anschaffung einer Nachbarschaftsbank, für Gesellschaftsspiele und eine Musikbox, Fachdienst Integration und Migration Caritas Geldern – 300 Euro für das Interkulturelle Frauenfest 2022, Malteser Werke Rees – 300 Euro für die Fahrradwerkstatt für geflüchtete Menschen aus der ZUE, Kontaktcafé Kleve – 600 Euro für Advents- und Weihnachtsprojekte für sucht- und psychischkranke Menschen, Suchtberatung Emmerich – 500 Euro für ein Kunstprojekt, Lebenswege Niederrhein Rees – 350 Euro für eine Action-Painting-Wand und Ambulant Betreutes Wohnen Caritas Kleve – 250 Euro für ein Gartenprojekt.

All diese Vereine, Gruppen und Initiativen erhalten am Donnerstag, 2. Dezember 2021, zudem die Möglichkeit sich vorzustellen. Denn von 19 Uhr an findet das große Stiftertreffen der Sankt-Martinus-Stiftung im Klever Kolpinghaus statt. „Nach einem Jahr pandemiebedingter Pause freuen wir uns auf ein Zusammentreffen der Mitglieder, Spender und Projektträger“, sagt Rainer Borsch.

Info – Hier kann man für die Sankt-Martinus-Stiftung spenden

Die Sankt-Martinus-Stiftung hat zwei Spendenkonten:
• Sparkasse Krefeld: IBAN DE65 3205 0000 0000 9310 48 – BIC SPKRDE33
• Volksbank an der Niers: IBAN DE17 3206 1384 0115 2280 13 – BIC GENODED1GD
Man kann die Sankt-Martinus-Stiftung aber auch kostenlos über AmazonSmile unterstützen.

Wer Fragen hat, kann sich gerne bei Gerrit Hermans, Telefon 02831 9395-96 oder E-Mail: hermans@caritas-geldern.de melden. Weitere Infos auch unter www.sankt-martinus-stiftung.de. Die Sankt-Martinus-Stiftung ist ebenfalls in den sozialen Medien (Facebook und Instagram) vertreten.

Sankt-Martinus-Stiftung fördert soziales Miteinander

Endspurt für alle, die finanzielle Unterstützung für ein soziales Projekt benötigen: Noch bis zum 20. September können Förderanträge bei der Sankt-Martinus-Stiftung gestellt werden. Im Folgenden beantworten wir alle wichtigen Fragen zur Stiftung.

Wer ist die Sankt-Martinus-Stiftung?
Die Sankt-Martinus-Stiftung mit Sitz in Geldern wurde 2007 vom Caritasverband Geldern-Kevelaer gegründet. Seit November 2020 ist der Caritasverband Kleve gleichberechtigter Partner. Der Leitsatz „Teilen stiftet Menschlichkeit“ bringt die Grundidee auf den Punkt: Menschlichkeit fördern, indem wir teilen. Ausgangspunkt der Stiftungsidee waren tägliche Begegnungen mit Menschen in Not. „Immer mehr Menschen benötigen unsere Unterstützung, eine warme Mahlzeit, finanzielle oder menschliche Zuwendung. Daran hat sich auch heute, 14 Jahre nach der Gründung der Stiftung, nichts geändert“, sagt Rainer Borsch, Stiftungsvorstand. Die Sankt-Martinus-Stiftung ist gemeinnützig und berechtigt, Spendenquittungen auszustellen.

Warum eine Stiftung?
Die Caritasverbände im Kreis Kleve haben es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in ihren vielfältigen Problemsituationen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Um die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine derartige Unterstützung zu gewährleisten, wurde die Sankt-Martinus-Stiftung gegründet – zuerst nur für den Südkreis, in diesem Jahr können erstmalig auch Projekte aus dem Nordkreis finanziell unterstützt werden. Die Einzahlungen in die Stiftung stehen auf Dauer zur Verfügung und werden als Stiftungskapital langfristig angelegt. Aus den Erträgen (Zinsen etc.) kann fortwährende Hilfe geleistet werden.

Wozu werden die Stiftungsmittel eingesetzt?
Die Stiftungsmittel sollen im Kreis Kleve soziales Miteinander stärken, Benachteiligung entgegenwirken und Not lindern. Ebenso soll Selbsthilfe begleitet sowie Kinder, Jugendliche und Familien unterstützt werden.

Was fördert die Stiftung konkret?
• Einmalige Vorhaben, die Impulse für das soziale Miteinander geben. Zum Beispiel gemeinsame Unternehmungen von behinderten und nicht behinderten Menschen oder interkulturelle Begegnungen.
• Projekte, die das soziale Miteinander in unserer Region fördern. Zum Beispiel eine ambulante Hospizgruppe, eine Freizeitmaßnahme für bedürftige Kinder, Jugendliche und Familien,
Therapiemaßnahmen für benachteiligte und behinderte Kinder.
• Beratung, Qualifizierung und Vernetzung von engagierten Menschen zum Wohle Benachteiligter. Zum Beispiel zur Unterstützung beim Aufbau eines Demenz-Cafés zur Begegnung erkrankter Menschen oder eines Gesprächskreises pflegender Angehöriger, eine Anlaufstelle zur sozialen Beratung durch Ehrenamtliche vor Ort oder die Gründung einer Selbsthilfegruppe für Flüchtlinge.

Wer kann Mittel beantragen?
Fördermittel können für caritative, gemeinnützige Projekte beantragt werden. Dabei können die Initiativen von Einzelpersonen, kirchlichen Gruppen, gemeinnützigen Vereinen, Wohlfahrtsverbänden oder Selbsthilfegruppen ausgehen. Das Antragsformular kann unter www.sankt-martinus-stiftung.de heruntergeladen werden. Die Anträge nimmt der Stiftungsvorstand entgegen. In diesem Jahr ist der Einsendeschluss am 20. September. Am 5. Oktober 2021 entscheidet das Stiftungskuratorium über die Mittelvergabe. Die Projektträger werden danach über die Auswahl der bewilligten Projekte informiert.
Wie kann ich die Sankt-Martinus-Stiftung unterstützen?
• mit Einzelspenden in beliebiger Höhe
• mit einem einmaligen Beitrag von 250 Euro kann man Stiftungsmitglied werden
• als Spendergemeinschaften, z. B. Mitarbeiter eines Betriebes, einer Einrichtung, Schule etc.
• Großspendern bieten wir die Möglichkeit, durch Namensgebung und Zweckbindung besondere Akzente zu setzen
• durch Erlöse oder Teilerlöse, z. B. aus Aktionen oder Veranstaltungen
• durch Erbschaften

Wo kann ich spenden?
Die Sankt-Martinus-Stiftung hat zwei Spendenkonten:
• Sparkasse Krefeld: IBAN DE65 3205 0000 0000 9310 48 – BIC SPKRDE33
• Volksbank an der Niers: IBAN DE17 3206 1384 0115 2280 13 – BIC GENODED1GD
Man kann die Sankt-Martinus-Stiftung aber auch kostenlos über AmazonSmile unterstützen.

Wer verantwortet die Arbeit der Stiftung?
Es gibt zwei Organe: der Vorstand und das Kuratorium. Der Vorstand vertritt die Stiftung und ist für die Führung der laufenden Geschäfte der Stiftung verantwortlich. Er führt die Beschlüsse des Kuratoriums aus. Zum Stiftungsvorstand gehören an: Karl Döring und Stephan von Salm-Hoogstraeten (beide Vorstände des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer e.V.) sowie Rainer Borsch (Vorstand Caritasverband Kleve e.V.)

Das Kuratorium kontrolliert die Arbeit des Stiftungsvorstandes. Die Kuratoriumsmitglieder tragen als Botschafter die Idee der Stiftung in die Region, entscheiden über die Vergabe der Fördermittel und sorgen dafür, dass die Spendengelder dort ankommen, wo sie benötigt werden. Die Mitglieder: Stefan Keller (Pfarrer, Issum), Ulla Jockweg-Kemkes (Geldern), Martin Deckers (Issum), Holger Weihkamp (Straelen), Gerd Engler (Goch), Helmut van Kempen (Kleve), Johannes Peeters (Goch) und Wolfgang Gertzen (Kranenburg).

Alle Mitglieder der Organe üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.

Wo gibt es weitere Informationen?
Wer Fragen hat, kann sich gerne bei Gerrit Hermans, Telefon 02831 9395-96 oder E-Mail: hermans@caritas-geldern.de melden. Weitere Infos auch unter www.sankt-martinus-stiftung.de. Die Sankt-Martinus-Stiftung ist ebenfalls in den sozialen Medien (Facebook und Instagram) vertreten.

Jetzt die Förderanträge stellen

Bis zum 20. September können bei der Sankt-Martinus-Stiftung Förderanträge gestellt werden. Das gibt der Stiftungsvorstand, bestehend aus Karl Döring und Stephan von Salm-Hoogstraeten vom Caritasverband Geldern-Kevelaer sowie Rainer Borsch vom Caritasverband Kleve, jetzt bekannt.

Zum Hintergrund: Die Sankt-Martinus-Stiftung mit Sitz in Geldern wurde 2007 vom Caritasverband Geldern-Kevelaer gegründet. Seit November 2020 ist der Caritasverband Kleve gleichberechtigter Partner. Die Stiftung hat es sich von Anfang an zur Aufgabe gemacht, das soziale Miteinander in der Region zu stärken und Menschen in Not unbürokratisch zu helfen. Aus diesem Grunde werden jährlich soziale Projekte, Einrichtungen und Gruppen unterstützt. Im vergangenen Jahr förderte die Stiftung 14 Projekte mit insgesamt 5400 Euro – darunter der Förderverein der Klinik für Kinder und Jugendliche im St.-Clemens-Hospital, ein Näh- und Nachhaltigkeitsprojekt der Diakonie im Kirchenkreis Kleve sowie ein Gewaltpräventionsprojekt der Frauenberatungsstelle Impuls. „Es sind Projekte, die die Stiftung gerne gefördert hat, weil sie innovativ sind und unmittelbar dem Unterstützungsbedarf der Menschen in unserem Einzugsgebiet gerecht werden“, sagt Stephan von Salm-Hoogstraeten, Vorstand des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer.

Stiftung jetzt im gesamten Kreis Kleve tätig 

Neu in diesem Jahr ist, dass sich auch Vereine, Gruppen und Institutionen aus dem Nordkreis für eine finanzielle Förderung bewerben können. Stiftungsvorstand Rainer Borsch dazu: „Mit der Ausweitung der Stiftung auf den gesamten Kreis Kleve im November vergangenen Jahres können noch mehr wertvolle Vorhaben gefördert werden. Denn gute Ideen machen nicht an der Grenze zwischen Nord- und Südkreis halt.“

Das Antragsformular kann unter www.sankt-martinus-stiftung.de heruntergeladen werden. Antragsfrist ist der 20. September. Am 5. Oktober 2021 entscheidet das Stiftungskuratorium über die Mittelvergabe. Die Projektträger werden danach über die Auswahl der bewilligten Projekte informiert.

Info – Sankt-Martinus-Stiftung: soziale Medien und Spenden

Soziale Medien: Um die Sankt-Martinus-Stiftung im Nordkreis Kleve bekannter zu machen, setzen Stiftungsvorstand und -kuratorium auch auf die sozialen Medien. So ist die Sankt-Martinus-Stiftung nun auf Facebook (https://www.facebook.com/Sankt.Martinus.Stiftung/) und Instagram (https://www.instagram.com/sankt.martinus.stiftung/) zu finden. Dort wird sich in den kommenden Tagen und Wochen unter anderem das Kuratorium vorstellen.

Spenden: Wer die Arbeit der Sankt-Martinus-Stiftung im Kreis Kleve unterstützen und somit soziale Projekte in der Region fördern möchte, kann gerne spenden oder zustiften. Spendenkonten gibt es bei der Volksbank an der Niers (IBAN DE17 3206 1384 0115 2280 13 – BIC GENODED1GD) und bei der Sparkasse Krefeld (IBAN DE65 3205 0000 0000 9310 48 – BIC SPKRDE33). Wer Fragen dazu hat, kann sich gerne bei Gerrit Hermans, Telefon 02831 9395-96 oder E-Mail: hermans@caritas-geldern.de melden. Weitere Infos auch unter www.sankt-martinus-stiftung.de

Sankt-Martinus-Stiftung in den sozialen Medien

Endlich sind wir am Start! Wir, die Sankt-Martinus-Stiftung, freuen uns, Sie ab jetzt auch auf Facebook (www.facebook.com/Sankt.Martinus.Stiftung) und Instagram (www.instagram.com/sankt.martinus.stiftung) zu treffen. Um die Sankt-Martinus-Stiftung bekannter zu machen, veröffentlichen wir dort Texte, Fotos und Videos. Zusätzlich gibt es nützliche Informationen über geförderte Projekte, Zahlen und Fakten zur Stiftung sowie über Veranstaltungen und besondere Aktionen. In diesem Sinne: Empfehlen Sie uns gerne weiter!

„Kinder haben Rechte“ – Verkauf von Kinderkunstkalendern angelaufen

Ab sofort können in den Caritas-Centren des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer Kinderkunstkalender erworben werden. Hintergrund der Tischkalender sind die weltweit geltenden Kinderrechte. Vor 30 Jahren hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet. Sie legt wesentliche Standards zum Schutz der Kinder weltweit fest und stellt die Bedeutung von deren Wert und Wohlbefinden heraus. Rund 800 Grundschulkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren haben in zwölf Offenen Ganztagen, die in der Trägerschaft des Caritasverbandes liegen, in einem groß angelegtem Projekt dieses Thema erarbeitet. Mit Ergebnissen, die sich im besten Wortsinne sehen lassen können.

Unter Anleitung der Künstlerin Tatjana van Went sind zwölf einzigartige Kunstwerke entstanden, die jeweils ein Grundrecht für Kinder auf einer großen Leinwand darstellen. Über die gesamte Projektlaufzeit haben die Schülerinnen und Schüler die Rechte von Kindern kennen gelernt und sich konstruktiv mit diesen auseinandergesetzt. „Das ganze Schuljahr über wurde im Freispiel oder als gelenktes Angebot das Thema Kinderrechte immer wieder aufgegriffen. So konnten wir auch die Kinder mit ihren Rechten stärken und selbstbewusster machen“, erläutert Ulrike Scholten-Sauer, Fachleitung der Offenen Ganztage, das Projekt. Zukunftswerkstätten, musikalische und kreative Angebote sowie Rollen- und Theaterspiel deckten viele unterschiedliche Formate ab. Besonderer Höhepunkt war die Kunstaktion mit Tatjana van Went, die während des gesamten Schuljahres die Offenen Ganztage besuchte.

Die Kunstwerke wurden jetzt zu einem Tischkalender zusammengeführt, der in den Caritas-Centren in Geldern, Kevelaer und Straelen zum Preis von 5 Euro erhältlich ist. Der Kalendererlös fließt an die St.-Martinus-Stiftung. Die Sankt-Martinus-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen in unserer Region unbürokratisch zu helfen, Not zu lindern und soziales Miteinander zu stärken. Dazu fördert die Sankt-Martinus-Stiftung soziale Projekte, Einrichtungen und Gruppen im Kreis Kleve.

Sankt-Martinus-Stiftung jetzt im gesamten Kreis Kleve aktiv

Die im Jahr 2007 in Geldern gegründete Stiftung fördert nun auch Projekte aus dem Nordkreis. Möglich macht es eine Satzungsänderung, die durch den Eintritt des Caritasverbandes Kleve nötig geworden war.

Kreis Kleve (jul) Der Caritasverband Kleve ist nun gleichberechtigter Partner in der Sankt-Martinus-Stiftung mit Sitz in Geldern. Mit dem Eintritt des Klever Wohlfahrtsverbandes hat die Stiftung ihr Fördergebiet auf den kompletten Kreis Kleve ausgeweitet. Zuvor wurden nur Projekte aus dem Südkreis mit finanziellen Mitteln unterstützt.

„Der Caritasverband Kleve freut sich sehr über den Eintritt in die Sankt-Martinus-Stiftung. Wir haben dadurch die Möglichkeit, caritative Projekte in unserem Verbandsbereich zu fördern“, sagt Vorstand Rainer Borsch. Mit der Genehmigung der Satzungsänderung habe das langjährige Verfahren nun ein Ende gefunden.

Zum Hintergrund: Beim Caritasverband Kleve gab es schon seit vielen Jahren den Wunsch, eine eigene Stiftung zu gründen. „Nach dem Stiftungsforum des Bistums Münster, bei dem sich auch die Sankt-Martinus-Stiftung vorstellte, haben wir uns anders entschieden“, erinnert sich Borsch. Statt eine eigene Stiftung zu gründen, ist die Idee entstanden, der Sankt-Martinus-Stiftung beizutreten. In Geldern stieß man damit auf offene Türen. Karl Döring, Vorstand des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer, sagt heute: „Mit der Ausweitung der Stiftung auf den gesamten Kreis Kleve können noch mehr wertvolle Projekte gefördert werden.
Denn gute Ideen machen nicht an der Grenze zwischen Nord- und Südkreis halt.“

Die Sankt-Martinus-Stiftung wurde 2007 vom Caritasverband Geldern-Kevelaer gegründet. Ziel und Zweck der Stiftung ist es, das soziale Miteinander in der Region zu stärken und soziale Projekte zu unterstützen, für die sonst keine Fördermöglichkeiten bestehen. „An diesen Zielen hat sich auch nichts geändert, nur das Förderradius ist größer geworden“, sagt Borsch. So können sich für die Stiftungsmittelvergabe Einrichtungen und Gruppen aus dem gesamten Kreis Kleve bis September eines jeden Jahres bewerben. Das Stiftungskuratorium wiederum entscheidet im Herbst über die eingereichten Förderanträge. Über Anträge an den Bildungsfonds entscheidet der Vorstand auch unterjährig. Hier beträgt die maximale Förderhöhe 300 Euro.

Info – Kontakt, Infos und Kontonummer

  • Wer mehr über die Sankt-Martinus-Stiftung wissen möchten, der kann sich an Gerrit Hermans, Telefon 02831 9395-96 oder E-Mail
    hermans@caritas-geldern.de.
  • Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite der Sankt-Martinus-Stiftung: www.sankt-martinus-stiftung.de
  • Wer die Sankt-Martinus-Stiftung finanziell unterstützen möchte, kann das gerne tun. Es gibt zwei Spendenkonten: Sparkasse Krefeld: IBAN DE65 3205 0000 0000 9310 48 – BIC SPKRDE33 oder Volksbank an der Niers: IBAN DE17 3206 1384 0115 2280 13 – BIC GENODED1GD.