Ein Garten für alle

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein Hochbeet und drei Balkonkästen haben Klient:innen aus dem Ambulant Betreuten Wohnen für psychisch oder suchtkranke Menschen des Caritasverbandes Kleve bepflanzt. Vor und an der Veranda des Kontaktcafés in Kleve sind sie nun für jedermann frei zugänglich.

„Ein Garten für alle“ – so war auch das Projekt überschrieben, mit dem sich Barbara Kortland, Leiterin der Caritas-Beratungsstellen für Suchtfragen, im vergangenen Jahr bei der Sankt-Martinus-Stiftung beworben hatte. Mit Erfolg: Die Maßnahme gehörte zu den zwölf Projekten, die die Stiftung förderte. 250 Euro gab es für die Materialien.

„Wir haben ein Hochbeet, Zubehör, Gartengeräte und verschiedene Pflanzen gekauft“, berichtet Anne van Bergen. Die Mitarbeiterin aus dem Ambulant Betreuten Wohnen hat die Maßnahme auch begleitet. „Einige meiner Klient:innen haben einen grünen Daumen. Für sie war es schön zu sehen, wie man mit den Händen etwas schaffen kann.“ Körperliche Arbeit, das weiß Anne van Bergen, sei gut für die Psyche.

Und so wurden an einem Nachmittag vier Stunden lang die Kästen bepflanzt, bewässert und aufgestellt. „Wir haben Tomaten, Zucchini, Lavendel und Bärlauch gepflanzt. Einige haben zudem einen Tontopf mit Tomaten nach Hause genommen. Den gilt es nun zu pflegen“, sagt Anne van Bergen. Auch das sei ein Ansporn. „Unsere Klient:innen kommen oft zu uns, weil sie sich nicht selbst versorgen können. Jetzt müssen sie sich um eine Pflanze kümmern. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

hr habt auch ein Projekt, dass das soziale Miteinander im Kreis Kleve fördert? Dann beantragt Fördermittel. Einmal im Jahr entscheidet das Kuratorium über die Mittelvergabe.

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